Allgemeine Geschäftsbedingungen - Datenschutzerklärung

 

1. Diese “Allgemeinen Geschäftsbedingungen” gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und der Joras Euro-Survey GmbH & Co. KG (im folgenden: Auftragsnehmer/AN). Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil. wenn der AN sie ausdrücklich anerkennt.

2. Wird der AN mit dem Verkauf beschädigter oder Not leidender Güter beauftragt, gelten vorrangig zu diesen “Allgemeinen Geschäftsbedingungen” die “Besonderen Bedingungen für den Verkauf von Not leidenden Gütern” des AN, die dem Auftraggeber sowie dem Bieter und Käufer für alle in Betracht kommenden, auch künftigen Fälle als bekannt gelten, sobald sie Ihnen einmal vom AN bekannt gegeben wurden. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Besonderen Verkaufsbedingungen werden auf Wunsch jederzeit vom AN übersandt und sind in den Geschäftsräumen des AN einzusehen.

3. Aufträge sind schriftlich zu erteilen. Mündlich erteilte Aufträge sind schriftlich zu bestätigen. Ebenso bedürfen alle Nebenabreden der Schriftform.

4. Der AN kann sich nach eigener Entscheidung zur Durchführung des Auftrags anderer sachverständiger Personen, Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen bedienen.

5.1 Die Ergebnisse der Tätigkeit des AN werden- wenn nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart wurde - schriftlich dargestellt und in Berichtsform an den Auftraggeber abgeliefert. Mündliche Auskünfte sind ohne Verbindlichkeit

5.2 Die vertraglich erbrachten Leistungen des AN dürfen vom Auftraggeber nur im Rahmen des von Ihm erteilten Auftrages verwendet und an beteiligte Dritte weitergegeben werden. Eine Weitergabe an sonstige Dritte oder Ihre sonstige Beauzung ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AN zulässig.

6.1 Die Vergütung richtet sich, wenn keine Einzelvereinbarung für den betreffenden Auftrag getroffen wurde, nach dem zeitlichen Aufwand und den jeweils gültigen Stundensätzen, die der AN auf Anfrage mitteilt Der AN hat ferner Anspruch auf Erstattung der anfallenden Auslegen einschließlich Reisekosten und der anfallenden Umsatzsteuer. Mehrere Auftraggeber haften als Gesamtschuldner.

6.2 Wendet sich der Auftraggeber an den AN als im Versicherungszertifikat/in der Versicherungspolice genannter Havariekommisaar, so ist er Auftraggeber des AN. Für die Gebühren und Auslegen des AN haften Auftraggeber und Versicherer als Gesamtschuldner.

7.1 Die Haftung des AN für Ersatzansprüche gleich welcher Art des Auftraggebers oder etwaiger in den Schutzbereich des Vertrages einbezogener Dritter ist auf den Fall groben Verschuldens bei der Ausführung des Auftrages durch die gesetzlichen Vertreter und / oder Erfüllungsgehilfen des AN und/oder sonstiger Dritter, für die der AN zu haften hat, beschränkt.  Dies gilt nicht für vertragliche Ansprüche aus Verletzung vertragswesentlicher Pflichten.

7.2 Unmittelbare Ansprüche gegen Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und sonstige Dritte, deren sich der AN zur Auftragsdurchführung bedient, sind - außer bei Vorsatz dieser Personen - ausgeschlossen, soweit sie im Rahmen der Ihnen übertragenen vertraglichen Pflichten handelten.

7.3 Ersatzpflichtig sind nur unmittelbare Schäden unter Ausschluß nicht vorhersehbarer Schäden.

7.4 Eine Ersatzpflicht des AN ist - außer im Falle eigenen groben Verschuldens - im übrigen auf einen Maximalbetrag von Euro 102.259,-- je Auftrag beschränkt, unabhängig von der Anzahl der Anspruchsberechtigten.

7.5 Die vorstehenden Regelungen dieser Ziffer 7 gelten für alle Ansprüche des Auftraggebers, unabhängig davon, ob sie vertraglicher oder außervertraglicher An sind, soweit nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist.

8. Ansprüche jeder Art gegen den AN verjähren mit Ablauf von neun Monaten ab Datum des Gutachtens. Wird der AN entgegen dem Auftrag nicht tätig, beginnt die Frist drei Monate nach Auftragserteilung zu laufen. Die Tätigkeit gilt als beendet, wenn dem Auftraggeber der Bericht des AN zugegangen ist oder eine sonstige Mitteilung, nicht oder nicht weiter tätig werden zu wollen, ferner der Ablauf einer vom Auftraggeber gesetzten Nachfrist zur Ablieferung des Berichtes oder Schlussberichtes.

8.1 Für alle Rechtsbeziehungen aus dem Auftrag und Im Zusammenhang mit diesem einschließlich von Auftragsverhandlungen gilt deutsches Recht.

8.2 Erfüllungsort für Verpflichtungen aus dem Auftragsverhältnis und im Zusammenhang damit ist der Sitz des AN.

8.3 Soweit der Auftraggeber Vollkaufmann, Juristische Person des Öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder soweit der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat bzw. seinen Wohnsitz oder allgemeinen Aufenthaltsort nach Auftragserteilung aus dem Inland verlegt, ist der Sitz des AN für alle Rechtsstreitigkeiten ausschließlicher Gerichtsstand.

9. Datenschutzerklärung

Nachfolgend finden Sie Hinweise über die Verwendung personenbezogener Daten, also Informationen mittels derer Sie identifiziert werden können. Soweit die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich wird und für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage besteht, holen wir eine Einwilligung der betroffenen Person ein.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und dem Datenschutzgesetz. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchten wir über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren und betroffene Personen über die ihnen zustehenden Rechte aufklären.
Wir haben als für die Verarbeitung Verantwortlichen zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.


9.1 Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist:

Klaus-Dieter Joras
Wilhelmshöhe 10
47058 Duisburg
Deutschland

Tel.: + 49 (0) 203 - 37800-0

eMail: dsgvo@joras.com
Web: http://www.joras.com


9.2 Verwendete Begriffe

Diese Datenschutzerklärung verwendet die Begrifflichkeiten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Zu den einzelnen Begriffsbestimmungen verweisen wir auf Art. 4 der DSGVO.


9.3 Datenerfassung

Unsere Internetseite erfasst eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können
- die verwendeten Browsertypen und -Versionen,
- das verwendete Betriebssystem,
- die Internetseite, von der ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (Referrer),
- die Unterwebseiten, die über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden,
- das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite,
- die IP-Adresse
- der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und
- sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.
Diese Informationen benötigen wir zur
- korrekten Darstellung der Inhalte unserer Internetseite
- Optimierung der Inhalte unserer Internetseite
- dauerhaften Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite
- Informationsbereitstellung an Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes
Die anonym erhobenen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.


9.4 Löschung und Sperrung

Personenbezogene Daten der betroffenen Person werden nur für den Zeitraum verarbeitet und gespeichert, der zur Erreichung des Speicherungszwecks oder einer gesetzlichen Verpflichtung erforderlich ist. Mit Ablauf der gesetzlichen Verpflichtung oder Wegfall des Speicherungszweckes werden die erhobenen Daten gelöscht.


9.5 Dauer der Speicherung

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.


9.6 Erforderlichkeit von Daten

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene uns wenden. Wir klären den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.


9.7 Recht der betroffenen Person auf Bestätigung und Auskunft

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Ist dies der Fall, so hat sie ein Recht auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten und auf folgende Informationen:
- die Verarbeitungszwecke;
- die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
- die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
- falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
- das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
- das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
- wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
- das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Absätze 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
- die Übermittlung personenbezogener Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation. Sofern dies erfolgt ist, steht der betroffenen Person das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.


9.8 Recht der betroffenen Person auf Berichtigung

Jede betroffene Person kann von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.


9.9 Recht auf Löschung ("Recht auf Vergessen werden")

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass sie betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
- Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
- Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a oder Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
- Die betroffene Person legt gemäß Artikel 21 Absatz 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Artikel 21 Absatz 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
- Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
- Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
- Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Artikel 8 Absatz 1 DSGVO erhoben.
Hat der Verantwortliche die personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass eine betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat.


9.10 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Artikel 21 Absatz 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.


9.11 Recht auf Datenübertragbarkeit

Die betroffene Person hat das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und sie hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern
- die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a oder Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a oder auf einem Vertrag gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO beruht
- und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
Bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit hat die betroffene Person das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist.


9.12 Widerspruchsrecht

Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Artikel 6 Absatz 1 Buchstaben e oder f erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. 2Der Verantwortliche verarbeitet die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
Widerspricht die betroffene Person der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.
Die betroffene Person muss spätestens zum Zeitpunkt der ersten Kommunikation mit ihr ausdrücklich auf das in den Absätzen 1 und 2 genannte Recht hingewiesen werden; dieser Hinweis hat in einer verständlichen und von anderen Informationen getrennten Form zu erfolgen.
Im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft kann die betroffene Person ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren ausüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.
Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Artikel 89 Absatz 1 erfolgt, Widerspruch einzulegen, es sei denn, die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

9.13 Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

Die betroffene Person hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, es sei denn, die Entscheidung ist
- für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich,
- aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig und diese Rechtsvorschriften enthalten angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person oder
- mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

9.14 Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

Die betroffene Person hat das Recht, ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Ein Widerruf kann gegenüber unseren Mitarbeitern geltend gemacht werden.


9.15 Kontaktmöglichkeit über unsere Internetseite

Bei Kontaktaufnahme über E-Mail oder ein Kontaktformular, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.


9.16 Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck eingeholt wird, ist Art. 6 I lit. a DSGVO.
Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DSGVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Leistungen.
Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DSGVO.
Verarbeitungsvorgänge können auf Art. 6 I lit. f DSGVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DSGVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit.